011886–1894
Wilhelm Steinitz
Der erste Weltmeister. Er machte das positionelle Spiel zum Fundament einer neuen Schachschule.
Vom ersten Titelkampf 1886 bis zur Gegenwart. Entdecke die Persönlichkeiten, die das klassische Schach geprägt und immer wieder neu gedacht haben.



Diese Übersicht folgt der klassischen Titellinie in der Reihenfolge des ersten Titelgewinns. Die zusätzlichen FIDE-Weltmeister während der Titelteilung von 1993 bis 2006 findest du weiter unten. Frauen-, Schnellschach- und Blitzweltmeisterschaften haben eigene Titel.
011886–1894
Der erste Weltmeister. Er machte das positionelle Spiel zum Fundament einer neuen Schachschule.
021894–1921
27 Jahre an der Spitze: Kein anderer hielt den klassischen Weltmeistertitel länger.
031921–1927
Scheinbar mühelose Klarheit. Seine Technik im Endspiel begeistert bis heute.
041927–1935 · 1937–1946
Fantasie, Angriffslust und tiefe Berechnung prägen seine Partien.
051935–1937
Der Niederländer besiegte Aljechin 1935 und wurde später Präsident der FIDE.
061948–1957 · 1958–1960 · 1961–1963
Systematische Vorbereitung und wissenschaftliches Denken prägten den dreifachen Titelgewinner.
071957–1958
Harmonisches Figurenspiel und feines Endspielgefühl waren seine Markenzeichen.
081960–1961
Der „Zauberer von Riga“ begeisterte mit kühnen Opfern und überraschenden Angriffen.
091963–1969
Er erkannte Gefahren früh und machte Verteidigung zu einer großen Kunst.
101969–1972
Ein universeller Spieler, der in taktischen wie positionellen Stellungen zu Hause war.
111972–1975
Sein WM-Sieg gegen Spasski in Reykjavík 1972 machte Schach zum Weltereignis.
121975–1985
Kleine Vorteile, große Wirkung: ein Meister der positionellen Kontrolle.
Zusätzlich FIDE-Weltmeister 1993–1999.
131985–2000
Dynamisches Angriffsschach und intensive Eröffnungsarbeit prägten seine Ära.
Ab 1993 Weltmeister der klassischen Titellinie.
142000–2007
Er entthronte Kasparow und führte 2006 die beiden WM-Titellinien zusammen.
Bis 2006 klassische Linie, danach vereinigter Titel.
152007–2013
Der schnelle Denker aus Indien glänzte in unterschiedlichsten Wettkampfformaten.
Zuvor FIDE-Weltmeister 2000–2002.
162013–2023
Außergewöhnliches Stellungsgefühl und Ausdauer machten ihn zum Meister langer Endspiele.
172023–2024
2023 gewann er als erster Chinese den offenen klassischen Weltmeistertitel.
18seit 2024
Mit 18 Jahren wurde er der jüngste unangefochtene Schachweltmeister der Geschichte.
Für diese Auswahl wurde kein Weltmeister gefunden.
Eine Lücke in der Titelfolge: Nach Aljechins Tod 1946 blieb der Titel bis zum Weltmeisterschaftsturnier 1948 unbesetzt.
1993 trugen Kasparow und sein Herausforderer Nigel Short ihren WM-Kampf außerhalb der FIDE aus. Der Weltverband vergab einen eigenen Titel. So gab es bis 2006 zwei parallele Weltmeisterschaften: die klassische Linie und die FIDE-Linie.
Sie setzt die Titelfolge der Hauptgalerie fort.
| Weltmeister | Während der Teilung |
|---|---|
| Garri Kasparow | 1993–2000 |
| Wladimir Kramnik | 2000–2006 |
Zwei Wege zur Krone.
Ab 2006 wieder ein gemeinsamer Titel.
Die parallel ausgetragenen Titelkämpfe des Weltverbands.
| Weltmeister | Titelzeit |
|---|---|
| Anatoli Karpow | 1993–1999 |
| Alexander Chalifman | 1999–2000 |
| Viswanathan Anand | 2000–2002 |
| Ruslan Ponomarjow | 2002–2004 |
| Rustam Kasimdschanow | 2004–2005 |
| Wesselin Topalow | 2005–2006 |
Die Wiedervereinigung des TitelsKramnik besiegt Topalow im Stichkampf. Seitdem gibt es wieder einen gemeinsamen Weltmeistertitel im klassischen Schach.
Stand: 12. September 2026. Die 18 Porträts zeigen die klassische Titellinie; die abweichenden FIDE-Titelzeiten von Karpow und Anand sind zusätzlich vermerkt. Die sechs Titelträger der parallelen FIDE-Linie werden separat aufgeführt.
Die Porträtbilder stammen aus der bestehenden Mediathek des SC Rehberge. Die Namensschreibweisen wurden für diese Übersicht vereinheitlicht.
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